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Die Geschichte des Motorrades AWO

27.10.2015 10:36

Die Geschichte des Motorrades AWO – AWO Oldtimer

Die Geschichte des Motorrades AWO begann 1948 im, Mitte des 18. Jahunderts gegründeten, Simson Werk Suhl.

Maßgebliche an der Konstruktion beteiligt waren Ewald Dähn, Helmutz Pitz und Michael Heise.

Das Motorrad AWO wurde in zwei Modellversionen gebaut; die AWO 425 Sport und die AWO 425 Touren.
Beide Typen eignen sich für den Seitenwagenbetrieb, mit den Seitenwagenmodellen der Firma Stoye Leipzig. Die Bezeichnung „425“ steht für „4“ Viertaktmotor und „25“ für 250cm³ Hubraum. Im Volksmund nannte man die AWO, aufgrund ihres unverkennbaren Klanges, auch der „Dampfhammer“

Im Juli 1949 wurde das erste Funktionsmuster und am 1.Mai 1950 eine Nullserie von 25 Motorrädern fertiggestellt. Ab September 1950 lief die Serienproduktion an.
Bis 1961 gingen 212.000 Viertakt Motorräder in Produktion, ca 124.000 AWO  Touren und 84.600 AWO Sport. Große Teile des AWO Bestandes sind bis heute in Betrieb und werden mit sehr viel Liebe zum Detail erhalten und gepflegt.

Die AWO besitzt einen seitenwagenstabilen Doppelschleifenrohrrahmen, ist mit einer hydraulisch gedämpften Teleskopgabel vorn und einer Schwingfederung hinten ausgerüstet. Der Kardanantrieb überträgt das Drehmoment vom Getriebe zur Antriebsachse wobei die Hardyscheibe Verwindung und minimale Winkelunterschiede in der Längsachse ausgleichen kann. Eine untenliegende Nockenwelle öffnet die Ein- und Auslassventile mit Hilfe der Haarnadelfedern über Stößel und Stößelstangen. Vom Bordnetz unabhängig arbeitet die Magnetzündung und ermöglicht so ein Starten ohne zusätzliche Stromquelle.

Die Motorleistung der AWO Touren beträgt 12,0 PS und bei der AWO Sport 14,0 PS bzw. 15,5 PS.